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von Monte Ortobene bei Núoro nach Tempio Pausania
Bis Bitti führt die Straße 389 durch eine hügelige Landschaft, gerundete Granitfelsen treten hier und da aus dem Boden hervor. Aus Lesesteinen aufgeschichtete Mauern, gelegentlich zusätzlich mit Stacheldraht gesichert, markieren Grundsgrenzen. Lockere Korkeichenbestände mit Bäumen unterschiedlicher Altersstufen, unterbrochen von großzügigen Lichtungen, prägen die Landschaft. Die Stämme wurden einmal oder mehrere Male geschält. Massenhaft auftretender, weißblühender Affodil, ein giftiges Liliengewächs, weist auf intensive Schafbeweidung hin. Den Affodil lassen die Schafe stehen, auch die Zistrosensträucher bleiben vom Verbiss verschont. Anfang Mai setzt die Korkeichenblüte ein, sie lässt dann die Baumkronen gelblich erscheinen. Pilzkrankheiten der Wurzeln und Insektenbefall (ein Spinner) machen den Korkeichen zu schaffen, stellenweise trifft man auf Gruppen absterbender Bäume. Die mehrfache Schälung der Rinde des Stamms trägt zur Schwächung der Bäume bei.
Östlich von Budduso, nahe der Ausgrabungsstätte der Nuraghe Loelle an der Straße 389, trifft man auf besonders beeindruckende Korkeichengestalten, die nichtsdestoweniger nicht älter als auf ca. 250 bis 300 Jahre geschätzt werden.
03. Mai 2026
- Straße 389 nördlich von Nuóro, Korkeichen
- Korkeiche
- Korkeichen
- noch ungeschälte Korkeichen
- die Zunahme des giftigen Liliengewächses Affodil ist ein Ergebnis der intensiven Schafbeweidung
- geschälte Korkeiche mit nachgewachsener, feinerer Rinde
- Granitfelsen treten aus dem Boden hervor
- Affodil und Zistrosen lassen die Schafe stehen
- Blick auf Bitti
- Bitti
- Erläuterung der Nuraghe Loelle bei Budusso
- Granitfelsen um die Nuraghe Loelle
- Nuraghe Loelle östlich von Buddusó
- der ovale Hauptturm der Nuraghe Loelle
- Nuraghe Loelle
- Nuraghe Loelle, sie befindet sich auf Privatgelände
- Korkeichen
- die großen, ausladenden Korkeichen auf feuchtem Gelände in der Nähe der Nuraghe Loelle werden auf ca. 250 Jahre geschätzt
- Korkeiche Sughera di Loelle
- Café an der Durchgangsstraße in Monti
- Oratorio del Purgatori
- Kathedrale San Pietro
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Monte Ortobene bei Núoro
02. u. 03. Mai 2026
Der Ortobene ist ein freistehender Granitberg bei der Stadt Núoro. Aufstieg an einem kalten Abend am 02. Mai. Ein steil ansteigender Fußweg führt durch von alten Steineichen beherrschten Wald, die Zwischenräume eingenommen von jungem Baumaufwuchs, der Waldboden zwischen zerklüfteten Granitfelsen stellenweise mit großblütigen Cyclamen bewachsen, führt direkt zum Gipfel Cuccuro Nieddu, mit 955 m die höchsten Erhebung des Monte Ortobene. Eine Serpentinenstraße führt von Núoro bis zum bebauten Gipfelplateau.
- Schnellstraße 389 bei Bivio Carmine
- B&B Casa Solotti an der Straße zum Gipfel des Monte Ortobene
- Steineiche
- Straße zum Gipfel beim Casa Solotti
- alte Steineiche am Berghang
- Junge Bäume füllen den Raum zwischen betagten, knorrigen Bäumen, meist Steineichen.
- Die 7 Meter hohe, merkwürdige Bronzestatue des Aussichtsplatform mit dem Retendore (Erlöser) des Bildhauers Vincenzo Jerace ist das Ziel der jährlichen Retendore-Prozession.
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Nuraghe Arrubiu (rote Nuraghe) auf dem Gebiet der Gemeinde Orroli (Provinz Sud Sardegna)
Aufnahmen vom 30. April 2026
Der Komplex wird auf das 15. Jahrhundert v. Chr. datiert. Im 9. Jh.v.Chr. stürzte die Anlage teilweise ein und wurde aufgegeben. Während der römischen Herrschaft über Sardinien wurde sie wieder genutzt. Die Nurraghe Arrubiu ist der größte erhaltene Komplex aus der Zeit der Nurraghenkultur. Fünf sekundäre Türme umgeben den zentralen Turm (Fünfeckbastion). Die inneren Türme sind Teil der massiven Mauer, die den zentralen Turm umgeben. Weitere 12 Türme waren Bestandteil der äußeren Mauer. In einer dritten Kurtine gibt es Reste weiterer Türme. Mauern und Türme bestehen aus großen Steinblöcken, deren Zwischenräume sind mit kleineren Steinen aufgefüllt. Die Türme verjüngen sich nach oben in einer Art Kraggewölbe und haben heute oft an der Spitze eine Öffnung. Der Rest des zentralen Turms ist heute noch ca. 16 m hoch, war ursprünglich aber bedeutend höher. Er enthielt 3 Stockwerke. Man geht heute nicht mehr von der Annahme aus, dass die Anlagen um den Zentralturm zur Verteidigung errichtet wurden. In der Umgebung fand man außer 3 Rundhütten keine weiteren Hinweise auf Siedlungen (Infos aus Wikipedia).
Die wissenschaftliche Erforschung der Anlage ist zur Zeit eingestellt. Die namensgebende rote Farbe der Steine geht auf den Bewuchs mit einer orangefarbenen Flechte zurück, die nach dem Absterben die rote Farbe auf den Steinoberflächen zurücklässt.
- Schlucht des Flumendosa
- Aussichtspunkt über dem Fluss Flumendosa
- Stausee des Flumendosa
- Nuraghe Arrubiu
- Orroli
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Seulo
Aufnahmen vom 29. April 2026
Seulo (lokal Seúlu) ist eine Gemeinde mit 766 Einwohnern (31.12.2024) in der Provinz Nuoro/Sardinien. Der Ort liegt 74 km nordnordöstlich von Cagliari 797 m über dem Meer an einem Hang am Fuß des Gennargentu-Massivs inmitten von Schluchten und Kalksteingipfeln. Das Gemeindegebiet ragt in die sardischen Nationalparks Parco Nazionale del Golfo di Orosei e del Gennargentu und Parco Geominerario Storico de Ambientale della Sardegna. Die Bebauung des Ortes wirkt eher schlicht. Seulo ist eine sog. Blaue Zone, wo ein erheblicher Anteil der Bevölkerung sehr alt ist. 2016 waren 20 Einwohner über 100 Jahre alt. Als Erwerbszweige fallen auf: Schafhaltung, Weinbau, Olivenanbau, Forstwirtschaft und Tourismus. Die intensive Schafbeweidung von Hanglagen hat zur massenhaften Vermehrung hübsch blühender, giftiger Liliengewächse (Affodil) geführt, die von den Schafen nicht gefressen werden können, ein Bild, dass leider für ganz Sardinien typisch ist. Die Wälder in den Nationalparks wurden teilweise statt mit Steineichen, Korkeichen, etc. mit schnellwüchsigen Pinien uns anderen ortsfremden Kiefernarten aufgeforstet, die leider ausgesprochen brandgefährdet sind. Weinreben werden im April/Mai mit Pestiziden behandelt, was weithin geruchlich wahrnehmbar ist. In einem schmalen Streifen entlang der gewundenen Landstraßen außerhalb von Seulo fanden wir zahlreiche Pflanzen, darunter verschiedene Orchideenarten, die auf den Schafweiden verschwunden sind. Bereits Ende April waren die von den Höhen herabschießenden Quellbäche abflussarm.
- Seulo, gesehen vom westlichen Ortseingang
- Bar/Restaurant da Giancarlo an der Via Roma
- Chiesa di San Pietro
- der Friedhof von Seulo unterhalb der Ortschaft
- Großfotos weisen auf Einwohnerinnen und Einwohner hin, die über 100 Jahre alt wurden.
- Pfarrkirche Chiesa Beata Vergine Immacolata aus dem 15. Jahrhundert
- die Pfarrkirche
- Durchgangsstraße Via Roma
Umgebung von Seulo
Aufnahmen vom 29. April 2026
- Straßendurchlass für einen Quellbach (Straße 204 östlich von Seulo)
- gefasste Quelle unterhalb der Landstraße 204
- Blauer Mauerpfeffer (Sedum caeruleum)
- massenhafte Vermehrung des giftigen Affodil auf den Schafweiden
- Riesenfenchel
- gefasste, gut schüttende Quelle an der Landstraße
- Brücke über den Fluss Flumendosa bei Seúlo
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Cagliari: Altstadtrundgänge
27. April und 10. Mai 2026
Botanischer Garten von Cagliari
Aufnahmen vom 10. Mai 2026
Der Botanische Garten in der Via SantÍgnazio da Laconi 11, der von der Universität Cagliari betrieben wird, ist mit 5 ha Fläche eher klein. Er wurde 1864 in der Sohle des Palabandatals angelegt. Besonders erwähnenswert sind einige große, alte Bäume neben römischen Relikten. Leider befindet sich die Anlage in einem eher beklagenswerten Zustand. Bei unserem Besuch hatten wir den Eindruck, dass die letzten Pflegemaßnahmen etliche Monate zurücklagen. Ein Gewächshaus mit Kakteen und anderen Sukkulenten konnte nicht betreten werden. Die Luft, die dort entwich, war mit Pestiziden übersättigt.





















































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































