Fotoalbum Kategorie: Fotos: Geografisch

von Ensenada bis Rancho Meling 02/2022

Stationen: Weinanbaugebiet südöstlich Santo Tomas (Weinstraße), bei San Vicente, Weinanbaugebiet südlich San Vicente, bei El Salado (Hang mit Kakteen und Agaven), Straße von San Telmo de Abajo nach Osten in Richtung Parque Nacional Sierra de San Pedro Martír bis zum Rancho Meling

Die Mex 1 wird südlich von Ensenada an mehreren Stellen zur Autobahn ausgebaut. Ein Schlauch aus chaotischem Gewerbe aller Art begleitet die Straße, Orte gehen ineinander über, Abgrenzungen nicht erkennbar. Wir nahmen dann eine Stichstrasse Richtung Pazifikküste nach Bufadora. Das ist eine Küstengeysir, der Dampffontänen spuckt. Entlang der Sackstrasse sind eine große Zahl Bezahlparkplätze, Toiletten und Buden aufgereiht. An Wochenenden ist hier sicher der Teufel los, nicht heute bei Regen.
Die Mex 1 wurde im weiteren Verlauf bereits ausgebaut, begradigt, verbreitert. Gelegentlich sieht man noch Abschnitte der alten, schmäleren, kurvigeren Straße. Starker Regen im Gebirge, dann Sonne und heftiger Wind. Weinstrasse heisst dieser Abschnitt der „Nacional Uno“. Die Zahl der Weingüter hat sich augenscheinlich in den letzten 20 Jahren sehr vermehrt, von der ursprünglichen Vegetation ist nichts mehr da. Neben der Rinderzucht ist der Weinbau die zweite Monstrosität der Region.
Cattle-Ranches säumen die Straße von San Telmo in die Sierra San Pedro Martir bis fast zur Grenze des Sierra San Pedro Martír (vom Naturpark zum Nationalpark hochgestuft), die Rindviecher stehen ungeeignetem Gelände. In der Ebene wird der Boden planiert, bereichsweise mit Grundwasser bewässert, erkennbar an den sich kräftig grün von der eher braunen Umgebung abhebend, die umgebenden Hügel lässt man alle paar Jahre abbrennen, teilweise offenbar häufiger. Ist a Crime.
Es wurde kälter und kälter. Die Meling-Ranch wirkt etwas heruntergekommen, die Gästegebäude sind in schlechtem Zustand. Es gibt keine Heizung außer Kanonenöfen, die mit Wurzelholz befeuert werden, und auch kein warmes Wasser. Die grossen Ferokakteen sind von manchen Flächen nahe der Ranch verschwunden.
Wir versuchten die Nacht ohne Frostschäden zu überstehen. Morgen wollen wir mit einem Comida para llevar  (Lunch-Paket) lieber in die Berge.

Die Meling-Ranch wird nach Auskunft ihrer Website seit 115 Jahren von der Meling-Familie, bzw. von einem Zweig des Clans, gehalten. Viehhaltung  (um die 100 Rinder auf rund 10.000 acres bzw. ca. 40 km² Buschland, 0,4 km² pro Rindvieh) und Gästebetrieb sind die beiden Einkommensquellen. Hervorgehoben wird das reiche „Wildlife“ in der Umgebung. Verschwiegen wird dagegen die nach wie vor praktizierte Feuerökonomie: Die Spuren von nicht lang zurückliegenden Bränden sind allgegenwärtig. In Abhängigkeit vom Boden und der Häufigkeit der gelegten Brände weisen große ehemaligen Buschlandflächen nur noch eine völlig degradierte, artenarme Vegetation auf. Von den Feuern verspricht man sich offenbar bessere Weidebedingungen für den Viehbestand. Auf Anfragen nach den Bränden und Naturschutz (Häufigkeit, ausgenommene Flächen) reagieren die Melings nicht.

Die Gästeunterkünfte sind mit ihrer spartanischen Ausstattung überteuert.

Aufnahmen vom 22. Februar 2022

Ensenada und Bufadora 02/2022

Bufadora bei Ensenada

Den Wecker hatten wir auf 06:30 Uhr gestellt. Der Blick aus dem Hotelfenster fiel auf die regennassen Straßen von Ensenada. Nach einem dürftigen Frühstück vom Bufet starteten wir bei Nieselregen unsere Fahrt auf der Méx 1 Richtung Süden. Von Ensenada bis Rudolfo Sanchez (= Maneadora) war die Nacional eine Großbaustelle, dieser Abschnitt der Méx 1 wird zur Autobahn ausgebaut. Unsere Fahrt unterbrachen wir für einen Abstecher nach Bufadora an der Pacifikküste. Die Stichstraße führt um eine Bucht mit flachem Wasser, auf der Landseite begrenzt von steilen, intensiv grünen, in Nebel gehüllten Hügeln, und endet über der Steilküste an einem ausgedehnten Parkplatz mit Sanitäreinrichtungen, den Besucher für 50 Pesos nutzen dürfen. Vom Parkplatz führt eine von Geschäften gesäumte Fußgänger-Straße in Richtung Steilküste. Das letzte Wegstück, ein betonierter Weg, leitet die an den Wochenenden und an Feiertagen augenscheinlich zahlreichen Besucher zur Aussichts-Galerie über einem schmalen Einschnitt in der Steilküste mit der Attraktion des Ortes, dem Küsten-Geysir Bufadora.

Aufnahmen vom 22. Februar 2022

 

Ensenada

Von unseren Gastgebern wurden mit dem Auto von LA nach San Diego an die mexikanische Grenze gebracht. Wir hatten ein Greyhound-Ticket für den Transport zum Airport von Tijuana, dort war unser Mietauto abzuholen. Dumm nur, dass der Greyhound-Schalter geschlossen war und es sich nicht herausfinden ließ, wo der richtige Abfahrtsplatz ist. An beiden möglichen Orten kam kein Bus an. Letztlich schoben wir unsere Koffer über die Fußgängerbrücke nach Tijuana und waren in Mexico, allerdings ohne die nötigen Einreisedokumente. Die konnten wir am Flughafen noch beschaffen. Ziemlich spät brachen wir in Richtung Ensenada auf. Die Cuota (Bezahlautobahn) führt durch eine völlig surreale Landschaft wie aus einem Katastrophenfilm über eine Zeit nach dem Zusammenbruch der Zivilisation. Die Straße wurde in die Küstenberge gesprengt, links und rechts wird sie über 50 km von einem Gemenge aus Strandsiedlungen aller möglichen und unmöglichen Baustile begleitet, durchsetzt von Ruinen aufgegebener und nicht fertig gewordener Hochhausbauten. Erst 40 km vor Ensenada beginnt eine weniger zerstörte Landschaft. Ensenada wirkt dann vergleichsweise ordentlich und zivilisiert. Im Kreuzfahrthafen lagen zwei riesige Touristentanker. Am näcsten Tag haben wir uns den wichtigen Hafen näher angesehen. Der Wetterbericht hatte für heute 13 Grad und Regen angekündigt. Daher waren wir ohne Sonnenschutz und Hut. Okay, ab 11 waren die Wolken weg und die Sonne brannte auf die Birne. Wir stiegen auf einem steilen Pfad durch Müll einen steilen Küstenhügel über der Mex 1 hoch. Dort war ich schon mal vor 26 Jahren. Im Müll interessante Kakteen und andere Sukkulenten. Für die Weiterfahrt zum Rancho Meling war wieder denkbar schlechtes Wetter angekündigt…

Aufnahmen  vom 21. und 22. Februar 2022

Huntington Gardens LA 02/2022

Rundgang durch die Huntington Gardens in Los Angeles mit den Sektionen Kakteen und andere Sukkulenten, chinesische und japanische Gärten und Bonsai-Sammlung

Aufnahmen vom 19. Februar 2022

Los Angeles 02/2022

Union Station, Down Town Los Angeles mit Grand Central Market, Observatory und Park

Am 17.Februar kamen wir nach fast 12 h Flug gut in LA an und waren 3 Tage Gäste im Nachbarort Alhambra bei Verwandten.
Am Tag vor der Abreise hatten wir einigen Stresss mit der Lufthansa, denn es war trotz stundenlanger Bemühungen nicht möglich die gefordeten Reisedokumente zu übermitteln. Am Morgen am Lufthansa-Schalter stellte sich heraus, dass deren EDV down war und Viele das gleiche Problem gehabt hatten. Wir waren auch besorgt wegen des Sturmtiefs Ylena. In der Startphase gab es ein ordentliches Geschüttelt, später noch mal über Grönland, sonst ging es aber sehr manierlich zu, wenn man von den viel zu eng stehenden Sitzreihen in der Touristenklasse mal absieht.

Am Vormittag brachen wir mit unseren Gastgebern von Alhambra zu einer Erkundung nach LA auf. Unsere Stationen: Union Station, Down Town mit dem Central Market, das Observatorium und eine Park mit großem Teich.

Aufnahmen vom 18. Februar 2022

Loket/Elbogen

Abendspaziergang durch den Ortskern von Loket

Aufnahmen vom 17. Oktober 2021

Loket: Aussicht von der nördlichen Ausfallstraße nach Karlsbad auf die Burg, die Eger und die östliche Hauptstraße mit dem Schwarzen Turm

Aufnahmen vom 19. Oktober 2021

 

Rundgang in Loket: Hauptstraße T.G. Masaryka im Ortskern, nordwestliche Egerbrücke, Burg Loket, Bahnhof, Wasserkraftwerk an der Egerstaustufe

Aufnahmen vom 18. Oktober 2021

Abendspaziergang durch Loket an der Eger

Aufnahmen vom 17. Oktober 2021

Egerfelsen bei Hory u. Doubi/Aich

Besuch der Egerfelsen (Hans-Heiling-Felsen bzw. Svatosské skály) zwischen Elbogen/Loket und Karlsbad/Karlovy Vari

Aufnahmen vom 19. Okt. 2021

Karlsbad/Karlovy Vary Okt. 2021

Karlsbad-Erkundung an zwei Tagen Mitte Oktober 2021: Von der Straße Zápdni mit dem Busbahnhof im Norden entlang des Flusses Teplá bis zum Grandhotel Pupp und von der Straße Slovenská im Süden zur Standseilbahn und dem Aussichtsturm Diana

Aufnahmen vom 18. und 19. Oktober 2021

Wunsiedel: Zeitelmoos, Röhrberg Oktober 2021

 

Ausblick vom Röhrberg westlich der Hofer Straße auf den Katharinenberg

Aufnahmen vom 10. Oktober 2021

 

Naturschutzgebiet Zeitelmooswiese westlich der Hofer Straße

Aufnahmen vom 10. Oktober 2021

Rauher Kulm bei Neustadt a.d. Waldnaab

Exkursion zum Gipfel des ehemaligen Vulkans Rauher Kulm in der Oberpfalz bei Neustadt an der Waldnaab

Aufnahmen vom 20. Oktober 2021

Felsenmeer/Lautertal