Schönbrunn 2019

Dorf Schönbrunn (Ortsteil von Wunsiedel) südwestlich von Wunsiedel

Aufnahmen vom 26. August 2019

Kleinwendern: Dorf, Wollsackfelsen, Wendener Stein

Alexandersbad, Dorf Kleinwendern, Wollsackfelsen (noch bekannt als Schlageterfelsen) südwestlich und die Felsformation Wendener Stein südlich von Kleinwendern

Aufnahmen vom 27. Mai 2019

Wunsiedel 2019: Zeitelmoos

Zeitelmoos nördlich von Wunsiedel: Hochmoor, Quellgebiet des Bibersbachs und Standort seltener Pflanzen

Aufnahmen vom 26. August 2019

Wunsiedel 2019: Evang. Stadtkirche und Umgebung

Ausblick von der Galerie des Turms der evangelischen Stadtkirche St. Veith auf die Häuser von Wunsiedel, Innenansichten der Kirche, Spitalkirche und Spitalhof (Fichtelgebirgsmuseum), nähere Umgebung der Stadtkirche

Aufnahmen vom 27. August 2019

Wunsiedel 2019: Markus-Zahn-Allee, Röhrberg, Rosenbühl

Markus-Zahn-Allee nordwestlich oberhalb der Bebauung von Wunsiedel, ein Quellgebiet mit Abfluss zum Krugelsbachs und Fischteiche am Röhrberg unterhalb der Markus-Zahn-Allee, Fortsetzung des Röhrbergs und weitere Fischteiche westlich der Hofer Straße (Rosenbühl) und die Wunsiedler Brauerei Hönicka an der Hofer Straße

Aufnahmen vom 26. Mai (Markus-Zahn-Allee, Röhrberg oberhalb der Hofer Straße) und 26. August 2019 (Röhrberg bzw. Rosenbühl unterhalb der Hofer Straße, Hönicka-Brauerei)

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Breitenbrunn

Dorf Breitenbrunn (Ortsteil von Wunsiedel) südwestlich von Wunsiedel

Aufnahmen vom Abend des 25. August und Vormittag des 26. August 2019

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Rundgang Wunsiedeler Osten 27. Mai 2019

Rundgang im Wunsiedler Osten von den Weberhäusern in der Hornschuchstraße über die Rutschel und den Fleißenhammer bis zum Schneckenhammer und Juliushammer und nach Holenbrunn

Aufnahmen vom 27. Mai 2019

Stadtrundgang Wunsiedel 26. Mai 2019

Aufnahmen vom Nachmittag und Abend des 26. Mai 2019

Stadtrundgang Wunsiedel 25. Mai 2019

Aufnahmen vom Nachmittag und Abend des 25. Mai 2019

Luisenburg: Felsenlabyrinth 2019

Rundgang durch das Naturschutzgebiet „Bürgerlicher Landschaftsgarten Felsenlabyrint“ auf der Luisenburg (einst nacheinander Losburg, Luchsburg und Luxburg genannt)

Aufnahmen vom 26. Mai 2019

Das Gewirr der teils riesigen, abgerundeten Felsen aus grauem Granit ist ein sehr ungewöhnlicher und daher besonders schützenswerter Ort. Sicherlich war es richtig, diesen außergewöhnlichen Bestandteil der Fichtelgebirgslandschaft der Öffentlichkeit durch Suche und Herstellung von begehbaren Wegen zugänglich zu machen. Leider sind die Altvorderen, die den Zugang zum Felsenlabyrinth und die Finanzen für die Arbeiten organisiert und geschaffen haben, mit der Landschaft trotz aller Bekenntnisse nicht sehr pfleglich umgegangen. Die Eingriffe und Umgestaltungen waren größer bzw. intensiver als erforderlich, z.B. für die Herstellung freigeräumter Plätze und für die Landschaftsgestaltung mit mehr oder weniger kitschigen Bauwerken. Als Frevel an der einmaligen Natur ist schließlich das Einmeiseln einer großen Zahl von Inschriften anzusehen, die neuerdings als Highlights für den Fremdenverkehr wieder freigelegt und gepflegt weden anstatt sie dem Vergessen (und der Verwitterung) anheim fallen zu lassen. Die Inschriften stammen überwiegend aus der Zeit des Markgrafentums Bayreuth, aus der Zeit der Zugehörigkeit zu Preußen und schließlich zum Königreich Bayern. Gefeiert werden vorallem Aristokraten dieser vergangenen Tage und untergegangener Staatswesen. Für ein demokratisches Gemeinwesen wäre ein kritischerer Umgang mit diesen Hinterlassenschaften aus der Zeit des Absolutismus angemessener. Dem Fremdenverkehr dürfte das kaum schaden.

Im I. und III. Band einer Geschichte der Stadt Wunsiedel beschreibt Elisabeth Jäger 2 Burgen im Felsenlabyrinth, die nahe beieinander lagen. Die nördliche Burg soll sich im Bereich des heute als „Burgplateau“ bezeichneten Ortes befunden haben, die südliche Burg bei der Mariannenhöhe.

Vielleicht die größte botanische Besonderheit im Feslenlabyrinth ist die Rote Liste-Art Leuchtmoos, das stellenweise im Sickerwasser im Habdunkel unter Felsen wächst. Jahrzehntelang wurden die Fundorte mit Holzgattern gegen Beschädigung geschützt. Der Effekt war leider ein gegenteiliger; durch die Gatter aufmerksam gemacht wurde das Moos von Rowdies als Souvenirs abgeräumt. Heute sind die Schutzvorkehrungen abgebaut und an leider nur wenigen Stellen beginnt sich das Leuchtmoos in der Anonymität wieder etwas zu erholen.

Leuchtmoos wird auch vom Ochsenkopf berichtet.